Michela Valenti


1968 wurde ich in Lugano geboren und erlangte 1992 an der Fachschule STA Lugano das Diplom als Textilfachfrau und technische Zeichnerin. Ein einschneidendes Erlebnis brachte mich nach mehreren Jahren Berufstätigkeit in der Modebrache zurück zu meiner alten Leidendschaft, der Kunst. Seither arbeite ich als Künstlerin, zuerst in Fribourg und heute in Wil. Das einschneidende Erlebnis war ein Hirnschlag im Alter von 33 Jahren, gefolgt von dem Verlust meines Augenlichtes über mehrere Monate. Von einem auf den anderen Tag sah ich nur noch schwarz. Das schlimmste für mich war die Ungewissheit, was die Ursache für meine Erkrankung war und ob ich jemals wieder sehen kann. Es folgten 5 Tomographien und die Erkenntnis, dass eine Operation ausgeschlossen war. Schnell lernte ich in dieser Zeit meine Hände einzusetzen und wurde dadurch wieder selbstständig. Nicht nur die Hände, sondern alle meine Sinne wurden durch den Verlust meiner Sehkraft gestärkt. Ich lernte die Welt von einer neuen Seite kennen, besonders meine Hände und mein Bauchgefühl. So entwickelte ich Vertrauen zu meinem Körper und dem was ich tat. Das Vertrauen erlangte ich durch die neue Art der Wahrnehmung, alles spürte ich intensiver, auch die Farben. Nachdem ich nun die Angst verloren hatte, fühlte ich mich nicht mehr im dunkeln, sondern sah mein inneres Licht. Mein Leben nach dem Hirnschlag ist ein anderes geworden.

Nach einer langen Zeit der Dunkelheit, begann es plötzlich in meinen Augen zu flimmern, wie das Bildrauschen im Fernseher. Nur langsam kam die Sehleistung zurück, allerdings war das was ich sah  verzerrt, was heute ein Charakteristikum meiner Bilder ist.

So begann im Jahr 2005 mein künstlerischer Weg, indem ich mit einer einfachen Schachtel Aquarellfarben und einem Küchenpinsel meine Gefühle zum Ausdruck brachte.  Bereits nach 3 Monaten wurden meine ersten Malereien ausgestellt, entdeckt durch einen Künstler, der die Kraft und die Energie in meiner Malerei  erkannte, die von meinem Schicksal beeinflusst wurde, und glaubte, dass meine Bilder den kranken Menschen sowie deren Angehörigen helfen könnten. Somit war die erste Ausstellung in einem Spital. Weiter nutze ich die Zeit meine eigene Maltechnik zu entwickeln. Dies basierte auf der Grundlage meiner beruflichen Ausbildung als Technische Zeichnerin und die Kombination aus meiner persönlichen Entwicklung und Erfahrung. Heute verwende ich keinen Küchenpinsel mehr, Kunsthistoriker bezeugen mir viel Mut, Kraft und Kreativität, weil ich mich nicht an die akademischen Regeln halte, sondern einen eigenen Stil, der unabhängig ist, entwickelt habe. Wie sie hier sehen, male ich nicht mehr Aquarellbilder, sondern verwende meistens Acrylfarben oder  Mixedmedia und realisiere meine Kunstwerke nicht nur auf Leinwand sondern auch auf anderen Materialien.

Im Jahr 2011 durfte ich auf der Kunstmesse Montreux den 1. Preis entgegen nehmen. Diese Auszeichnung war der Türöffner für alle weiteren Veranstaltungen im In- und Ausland, bis heute. Zürich, Berlin, New York, Miami, Rom, Mailand, Lugano, Bologna, St. Gallen und Wil, um nur einige zu nennen. Weiterhin durfte ich verschiedene Preise/Auszeichnungen entgegen nehmen. Nicht immer erhält man dann einen Preis, wo man dachte ihn zu verdienen. Das soll uns Künstler nicht entmutigen, sondern uns neu motivieren… und schon kommt ein nächster Preis (z.B. Il premio Oscar delle Arti visive in Monte-Carlo, 14 Oktober 2017).

Um mit der Kunst die wir repräsentieren mehr Menschen zu erreichen, eröffnet uns die Social Medias neue Wege. Galleristen, Privatpersonen, Kunsthistoriker und Journalisten aus aller Welt, könne somit meine Kunst betrachten und mit mir Kontakt aufnehmen.

 
 

Ausstellungen
2009 - 2011

2011 Montreux Art Gallery 
(PRIX MAG 2011), exposition « infiniment bleu »


2011 vernissage atelier Wil (SG)


2011 Palais de Beaulieu Lausanne, exposition « vita e passione »


2010 Montreux Art Gallery (MAG), exposition peintures


2010 - 2011 Galerie Arteart Giverola (Espagne), suite de l’exposition
« paysages Méditerranéens »


2010 Galerie Arteart Hauterive (NE), exposition
« paysages Méditerranéens »


2009 Centre le Phénix Fribourg, « la peinture sur un air de chant » , avec Mme Liane Stalder, soprano


2009 - 2010 Galerie « Mic créations artistiques » à Marly


2009 Créations du jeu de cartes, « Oracles d’Esculape » (Dieu de la Médecine chez les Romains)



Weitere Details

http://www.michelavalenti.com






 

 


Öffnungszeiten

auf Anfrage


Adresse
Galerie Hadorn

Hintergasse 4

9620 Lichtensteig

 

Galeristin Mirjam Hadorn:
+41 79 285 39 33